NARM-Metho­de Neu­ro­Af­fek­ti­ve Rela­tio­nal Model

NARM ist ein acht­sam­keits- kör­per­ori­en­tier­ter The­ra­pie­an­satz zur Beglei­tung von Ent­wick­lungs- und Bin­dungs­trau­ma. Im Mit­tel­punkt steht die Fra­ge, wie frü­he Bezie­hungs­er­fah­run­gen unser heu­ti­ges Erle­ben, Füh­len und Han­deln prä­gen

Was ist NARM?

NARM (Neu­ro­Af­fek­ti­ve Rela­tio­nal Model) ist ein ach­­t­­­sam­keits- kör­per­ori­en­tier­ter The­ra­pie­an­satz zur Beglei­tung von Ent­­­wick­­­lungs- und Bin­dungs­trau­ma. Im Mit­tel­punkt steht die Fra­ge, wie frü­he Bezie­hungs­er­fah­run­gen unser heu­ti­ges Erle­ben, Füh­len und Han­deln prä­gen
Die Arbeit mit NARM unter­stützt inne­re Schutz­me­cha­nis­men lie­be­voll zu erken­nen, zu ver­ste­hen und auf­zu­lö­sen. Mit die­sem Ansatz wird die Ver­bin­dung zu sich selbst ver­tieft und mehr Selbst­kon­takt, Leben­dig­keit, inne­re Sta­bi­li­tät und Regu­la­ti­on wird mög­lich um in Bezie­hung mit sich und ande­ren zu sein.

 

Was erwar­tet Sie mit NARM?

In unse­rer Kind­heit ent­wi­ckeln wir klu­ge Über­le­bens­stra­te­gien, um mit schwie­ri­gen, schmerz­haf­ten oder über­for­dern­den Situa­tio­nen umzu­ge­hen. Die­se Mus­ter haben uns damals geschützt und gehol­fen. Sie waren sinn­voll und not­wen­dig. Im Erwach­se­nen­le­ben kön­nen die­se frü­hen Über­le­bens­mus­ter wei­ter­hin wirk­sam sein, auch wenn wir sie nicht mehr brau­chen. Sie zei­gen sich häu­fig als wie­der­keh­ren­de inne­re oder zwi­schen­mensch­li­che Dyna­mi­ken, zum Bei­spiel, durch star­kes Anpas­sen, Rück­zug, Per­fek­tio­nis­mus, Schwie­rig­kei­ten mit Nähe oder Abgren­zung, Scham, inne­re Lee­re, dem Gefühl ‑nicht genug- zu sein oder Prü­fungs­angst.

In einer NARM-sit­­­zung liegt der Fokus auf dem gegen­wär­ti­gen Erle­ben. Es geht nicht dar­um das Ver­gan­ge­ne erneut zu durch­le­ben. NARM rich­tet den Blick auf inne­re Impul­se, Gefüh­le, Kör­per­emp­fin­dun­gen, und Bezie­hungs­mus­ter, die im Hier und Jetzt sicht­bar wer­den dür­fen. Gemein­sam ent­steht Raum, um mit Mit­ge­fühl auf das eige­ne Erle­ben zu schau­en und neue Erfah­rung von Ver­bin­dung, Leben­dig­keit und inne­re Sicher­heit zu ent­wi­ckeln.

 

Mit Herz und Hin­ga­be

In die­sem akti­ven Pro­zess berührt es mich immer wie­der wahr­zu­neh­men, wie durch bewuss­tes Hin­spü­ren nach und nach mehr inne­rer Raum ent­ste­hen kann. Ich erle­be Momen­te, in denen mehr Selbst­kon­takt mög­lich wird und ein lie­be­vol­ler Umgang mit sich selbst spür­bar wird. Dabei wer­den die eige­nen Schutz­mus­ter mit Acht­sam­keit und Ver­ständ­nis gese­hen. Ich bin sehr dank­bar mit die­ser The­ra­pie­form NARM zu arbei­ten.